Vor 100 Jahren wurde am 25. Dezember 1906 in Heidelberg der Physiker Ernst August Friedrich Ruska geboren.
Ruska studierte in München und Berlin Physik. In Teamwork mit M. Knoll entdeckte er am 7. April 1931, dass man elektronen-durchstrahlte Objekte mittels „magnetischer Linsen“ ein- oder mehrstufig vergrößert abbilden kann. 1933 wechselte Ruska zur Fernseh AG. Die weiteren Forschungsarbeiten führte Ruska in Zusammenarbeit mit B. von Borries durch. Ruska und Borries meldeten am 17. März 1932 die Erfindung ihres Elektronen-Mikroskops unter den Eintragungen DRP 679 857 und 680 284 zum Patent an.
Ruska erhielt „für seine fundamentalen elektronenoptischen Arbeiten und die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops“ zusammen mit G. Binnig am 10. Dezember 1986 den Nobelpreis für Physik verliehen.
Ernst August Friedrich Ruska starb am 27. Mai 1988 in Berlin.