Vor 25 Jahren starb am 25. Dezember 1981 in Erlangen der deutsche Physiker Heinrich Welker. Er wurde am 9. September 1912 in Ingolstadt geboren.
Welker studierte von 1931 bis 1935 an der Universität München Mathematik und Physik. Die folgenden Jahre arbeitete er bis zu seiner Promotion als Assistent am Institut für Theoretische Physyk der Universität München. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte Welker vorübergehend nach Frankreich zu einer Niederlassung der Westinghouse-Gesellschaft. Im Dienst der Westinghouse-Gesellschaft stehend befasste er sich mit der Entwicklung von Germanium-Dioden und -Transistoren.
Nach einigen Jahren begab er sich nach Deutschland zurück. In Erlangen nahm er eine Tätigkeit im Forschungslaboratorium der Siemens-Schuckert-Werke auf. Hier entdeckte Welker im Rahmen seiner Halbleiterforschungen die „III-V-Verbindungen“. Diese Entdeckung war der Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer mikroelektronischer Schaltkreise.
1969 wurde Welker die Leitung der vereinigten Forschungslaboratorien der Siemens AG übertragen. In Erinnerung an sein Wirken stiftete nach 1981 die Siemens AG die Heinrich-Welker-Goldmedaille.