Vor 275 Jahren starb am 29. Dezember 1731 in London der britische Mathematiker John Brook Taylor. Er wurde am 18. August 1685 in in Edmonton (Middlesex/ England) geboren.
Taylor schuf eine Reihe von Begriffen, die seinen Namen tragen. Dazu zählen z. B. die Taylor-Interpolation, die Taylor-Reihe, der Taylorsche Satz und die Taylorsche Quadraturformel. Aus der Interpolationstheorie erlangten vor allem die Taylorschen Reihen für die heutige Rechentechnik eine große Bedeutung. Derartige Potenz-reihen sind bei den modernen Computern die Voraussetzung für eine beliebig genaue Funktionswertberechnung bei den verschiedensten transzendenten Funktionen wie z. B. bei der Logarithmusfunktion, der Exponentialfunktion oder verschiedenen Winkelfunktionen.