Vor 150 Jahren wurde am 18. Dezember 1856 in Cheetham Hill (bei Manchester/ Großbritannien) der britische Physiker Joseph John Thomson geboren.
Thomson erforschte den Durchgang der Elektrizität durch verdünnte Gase und durch Vakuum. Dabei wies er 1897 nach, dass Katodenstrahlen aus negativ geladenen Teilchen, den Elektronen, bestehen. Bei der
Messung des Verhältnisses zwischen der Ladungsmenge und der Masse der Teilchen von Katodenstrahlen entdeckte er, dass deren Masse rund 1837 mal kleiner als die Masse eines Wasserstoffatoms ist. Damit schuf Thomson einen Ausgangspunkt für die Erforschung des Atom-aufbaus mit seinen atomaren Teilen. 1906 entwickelte Thomson die „Parabelmethode“ zur Untersuchung von Kanalstrahlen; diese Methode wurde später zur Massenspektroskopie weiterentwickelt. Im gleichen Jahr erhielt Thomson den Nobelpreis für Physik „als Anerkennung
des großen Verdienstes, das er sich durch seine theoretischen und experimentellen Untersuchungen über den Durchgang der Elektrizität durch Gase erworben hat.“
Joseph John Thomson starb am30. August 1940 in Cambridge (Mittelengland).