Vor 100 Jahren wurde am 4. Oktober 1906 in Leverkusen der Hochfrequenztechniker Lothar Rohde geboren.
Nach seinem Physik-Studium und der anschließenden Promotion gründete er 1933 gemeinsam mit Dr. Hermann Schwarz (1908 - 1995) in München ein Entwicklungslabor. Aus diesem Labor ging die Firma Rohde & Schwarz hervor. Rohde gab die Anregungen, die später zum Bau wichtiger Systeme der Hochfrequenztechnik führten:
1938 entstand die erste tragbare Quarzuhr,
1949 wurde der erste deutsche UKW-Rundfunksenders errichtet,
1965 erfolgte der Bau einer der ersten vollautomatisch arbeitenden Wetter-Satelliten-Empfangsanlagen.
In Anerkennung seiner technisch-wissenschaftlichen Leistungen verlieh ihm 1954 die Technischen Hochschule München die Ehren-doktorwürde.