Vor 100 Jahren starb am 5. September 1906 in Duino (bei Triest/ Italien) der österreichische Physiker Ludwig Eduard Boltzmann. Er wurde am 10. Februar 1844 in Wien geboren.
Boltzmann wandte die statistische Mechanik auf die Physik, speziell auf die Thermodynamik, an. Mit dieser Methode erklärte er die Entropie als Funktion der Wahrscheinlichkeit. Er arbeitete über Strahlungsvorgänge. Ein wichtiges Gesetz und eine physikalische Konstante tragen seinen Namen. 1872 gelang Boltzmann auf dem Gebiet der Elektrodynamik die Bestätigung der umstrittenen Hypothesen James Clerk Maxwells (1831 - 1879). Die statistischen Methoden von Boltzmann führten zu einem heutigen neuen Rechnerprinzip. Der Boltzmann-Rechner als Vertreter der Knotenrechner oder Neuronrechner ist ein „lernfähiges“, parallel verbundenes, stochastisches Netzwerk.