Vor 125 Jahren wurde am 5. Dezember 1881 in Berlin der deutsche Techniker Max Langer geboren.
Er beschäftigte sich insbesondere mit der Weiterentwicklung der Telefon-Weitverkehrstechnik, die bei der Firma Siemens & Halske AG zu seinem Hauptarbeitsgebiet wurde. Langer arbeitete an der Konstruktion von automatischen Systemen zur Erfassung der Telefon-gebühren nach Gesprächsdauer und Entfernung. Diese elektro-mechanischen Zeit-Zonen-Zählerwaren jahrzehntelang im Einsatz und wurden mit dem Aufkommen computergesteuerter Amtssysteme von vollelektronischen Zählsystemen abgelöst. Im Rahmen der Zusammen-arbeit der Firma Siemens & Halske AG mit der Deutschen Reichspost leitete Langer den Aufbau der ersten Fernwahl-Netzgruppe in Weilheim (Oberbayern). Bei der am 16. Mai 1923 in Betrieb genommenen „Netzgruppe Weilheim“ hatte Langer bei seiner Planung zu berücksichtigen, dass jeder Fernsprechteilnehmer beliebig weit und beliebig lange mit seinem angerufenen Teilnehmer telefonieren konnte und dass die anfallenden Telefongebühren mit einem Zeit-Zonen-Zähler zu erfassen waren. Dank Langers Vorleistungen konnte die amtliche Einführung der Landesfernwahl im Netz der Deutschen Bundespost am 12. Juli 1952 mit der Einschaltung der Städte-Fernwahl zwischen Düsseldorf und Frankfurt (Main) durchgeführt werden.