Vor 150 Jahren starb am am 23. Februar 1856 in Kasan (Russland) der Mathematiker Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski. Er wurde am
1. Dezember 1792 in Nishni-Nowgorod (Gorki/ Russland) geboren.
Sein Mathematik-Studium absolvierte Lobatschewski an der Kasaner Universität. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1855 war er in leitenden wissenschaftlichen Ämtern tätig.
Ab 1814 begann er sich mit dem Parallelenproblem zu beschäftigen. Lobatschewski entwickelte die Gedanken über die Möglichkeit einer von ihm als „imaginär“ bezeichneten Geometrie. Jahrzehntelang verbesserte, erweiterte und vertiefte Lobatschewski die Darlegungen seiner nichteuklidischen (hyperbolischen) Geometrie. In seinen Arbeiten über trigonometrische Reihen vertrat Lobatschewski bereits einen ganz modernen Funktionsbegriff.