Vor 100 Jahren wurde am 18. September 1907 in Redondo Beach (California/ USA) der Physiker Edwin Mattison Mc Millan geboren. Er kam als Sohn eines Arztes zur Welt. Mc Millan studierte in Pasadena am California Institute of Technology (CIT) Physik. 1928 erwarb er am CIT den akademischen Grad eines Bakkalaureus der Wissenschaften und ein Jahr später den eines Magisters der Wissenschaften. Danach wechselte er an die Universität in Princeton (New Jersey), an der er 1932 promovierte. Noch im gleichen Jahr folgte er einem Ruf an die University of California in Berkeley, an der er in verschiedenen leitenden Funktionen bis 1958 lehrte und forschte. Im Radiologischen Institut der University of California beschäftigte er sich mit Messungen des magnetischen Moments des Protons. Bei seinen Untersuchungen von Kernreaktionen und ihrer Produkte entdeckte Mc Millan 1940 in Teamwork mit dem Physiker Abelson das Element Neptunium. 1945 leistete Mc Millan entscheidende Beiträge an der Entwicklung des Synchrotrons und des Synchrozyklotrons. In weiteren Unter-suchungen beschäftigte er sich mit der Chemie der Transurane und entwickelte die Theorie der Phasenstabilität.
Für ihre Entdeckung verschiedener Transuranelemente erhielten Mc Millan und Glenn Theodore Seaborg (geb. 1912) 1951 den Nobelpreis für Chemie verliehen. Edwin Mattison Mc Millan starb 1991 in den USA.