Vor 125 Jahren wurde am 19. April 1882 in Seesen (bei Goslar) der Techniker Emil Mechau geboren. 1912 erfand er den nach ihm benannten Mechau-Kino-Projektor mit optischem Ausgleich. In den Jahren von 1929 bis 1934 entwickelte er Lichttongeräte und den Großbildprojektor für Schmalfilm, ebenfalls mit optischem Spiegelausgleich. 1935 erfand Mechau den Linsenkranz-Fernsehabtaster als eine Weiterentwicklung der Nipkowschen Lochscheibe. In Verbindung mit dem Zeilensprungverfahren ermöglichte der Linsenkranz-Fernsehabtaster erstmals ein flimmerfreies Fernsehbild. Für die 1936 in Berlin stattfindenden Olympischen Spiele schuf Mechau eine Fernsehkamera mit auswechselbaren Objektiven, die eine Brennweite bis 1500 Millimeter besaßen. Emil Mechau starb am 28. Juni 1945 in Koßdorf (bei Torgau).