Vor 125 Jahren starb am 14. September 1882 in Paris der Ingenieur Georges Leclanché. Er wurde 1839 in Paris geboren. Leclanché entwickelte 1866 eine nach ihm benannte galvanische Spannungsquelle. In leicht abgeänderter Form wurde das Leclanché-Element mit seiner abgegebenen Spannung von 1,5 Volt später als „Trockenelement“ bekannt. Der negative Pol des Leclanché-Elements besteht aus einem Zinkblechzylinder, der positive Pol aus einem Kohlestab. Dieser Kohlestab ist von einem Gemisch aus Mangandioxyd (MnO2) und etwas Graphit umgeben. Als Elektrolyt dient eine Ammoniumchloridlösung (NH4Cl), mit der beim „Trockenelement“ Sägemehl oder ein anderer saugfähiger Stoff getränkt ist. Leclanché arbeitete ab 1868 einige Jahre bei der belgischen Telegrafenverwaltung und gründete 1872 in Paris eine Fabrik, in der seine inzwischen verbesserte Batterie und andere seiner elektrischen Geräteentwürfe hergestellt wurden. Nach Georges Leclanchés Tod übernahm 1882 sein Bruder Maurice Leclanché den Betrieb.