Vor 125 Jahren wurde am 31. Juli 1882 in Philadelphia (Pennsylvania/ USA) der Physiker Herbert Eugene Ives geboren. Er leistete wichtige Beiträge zur Entwicklung des Schwarz/Weiß- und Farbfernsehens. Entscheidende Impulse für die spätere Beschäftigung mit dem Farbfernsehen erhielt er von seinem Vater Frederic Eugene Ives (1856 - 1937), als er bis 1901 in Philadelphia (Pennsylvania) in dessen Betrieb, der „Ives Kromskop Corporation“, arbeitete. 1920 erfand Ives Junior eine Kamera für die Luftbildfotografie und konstruierte eine Lampe für künstliches Tageslicht. Von 1919 bis 1947 forschte er in Murray Hills (New Jersey) als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den „Bell Telephone Laboratories“. Dort übertrug er 1924 erstmals elektrische Bildsignale über Telefonleitungen. Am 7. April 1927 führte Ives erstmals eine drahtgebundene Schwarz/Weiß-Fernsehübertragung öffentlich vor. Bei diesem Fernsehsystem arbeiteten Sender und Empfänger nach einem elektromechanischen Prinzip mit Nipkow-Scheiben. Seine erste (immer noch drahtgebundene) Farbfernsehübertragung mit briefmarkengroßen Bildern führte Ives am 27. Juni 1929 vor. Bereits 1931 demonstrierte Ives praxisreife Zwei-Wege-Fernseh-Telefonübertragungen. Herbert Eugene Ives starb am 13. November 1953 in New York City.