Vor 75 Jahren starb am 8. März 1932 in Bayrischzell der Elektrotechniker Hermann Reman?. Er wurde am 3. Dezember 1864 in Gramzow (Uckermark) als Sohn eines Schuhmachermeisters geboren. Nach der Übersiedelung nach Berlin im Jahre 1878 besuchte Reman? dort eine Abendschule und ab 1881 eine Handwerkerschule. 1882 begann er seine Arbeit bei der Berliner Telegrafenbauanstalt von Siemens & Halske als Aushilfskraft bei der Glühlampen-herstellung. Nach einer Ausbildung zum Techniker übernahm Reman? leitende Aufgaben im Glühlampenwerk, wobei er sich mit der Weiterentwicklung der Kohlefadenlampe beschäftigte. Sein Ziel war, die gebräuchlichen Kohlefäden durch schwerschmelzende Metalle zu ersetzen. Um sich intensiver mit der Glühlampenentwicklung befassen zu können trat er am 24. Januar 1901 eine Tätigkeit als Oberingenieur bei der Deutschen Gasglühlicht AG (Auergesellschaft) an. Reman? trug wesentlich dazu bei, dass die Firma 1906 die erste Wolframfadenlampe mit dem Markennamen „Osram“ auf den Markt brachte.