Ein deutscher Mechaniker und Gerätekonstrukteur (1732 - 1797)
Zum Gedenken an seinen 275. Geburtstag
Vor 275 Jahren wurde am 19. November 1732 in Leipzig der Mechaniker und Gerätekonstrukteur Johann Christoph Voigtländer geboren. Er wechselte 1755 nach Wien, um dort eine Werkstatt für die Anfertigung mathematischer Instrumente zu eröffnen. Mit dem ihm erteilten „Kommerzien-Schutzdekret“ erhielt Voigtländer die Genehmigung, in seiner Werkstatt wissenschaftliche Geräte und Apparate zu konstruieren und anzufertigen. Zu der Vielzahl der von ihm hergestellten Maschinen und Apparate gehören ein Metallhobel, eine Drehbank zur Metallbearbeitung und Maschinen für die Papierfabrikation. Sein Sohn Johann Friedrich Voigtländer (1779 - 1859) war ein namhafter österreichischer Optiker. Johann Christop Voigtländer starb am 27. Juni 1797 in Wien.