Ein schweizerischer Mathematiker und Physiker (1707 - 1783)
Zum Gedenken an seinen 300. Todestag
Vor 300 Jahren wurde am 15. April 1707 in Basel der Mathematiker und Physiker Leonhard Euler geboren. Nach seinem Mathematikstudium in Basel folgte er 1727 einer Berufung an die Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg. 1741 übernahm er einen Lehrauftrag in Berlin, kehrte aber 1761 wieder nach St. Petersburg zurück. Euler verfasste über 900 wissenschaftliche Werke, von denen rund ein Viertel erst nach seinem Tode veröffentlicht wurden. Er war ein Vertreter der Wellentheorie des Lichts und arbeitete über Farben und Lichtbrechung. Euler befasste sich mit der Konstruktion optischer Geräte, die mit farbfehlerfreien Linsens-ystemen ausgestattet waren. Weiterhin untersuchte er die Schwingungen von Stäben und Saiten, die Vorgänge in Wasser-strömungen, die Leistung von Pumpen und entwarf eine Theorie der optimalen Umwandlung hydraulischer Energie in mechanische Arbeit. Auf mathematischem Gebiet schrieb er über Algebra und Infinitesimal-rechnung, Zahlentheorie und Geometrie. Leonhard Euler starb am 18. September 1783 in St. Petersburg (Russland).