Vor 125 Jahren wurde am 5. Oktober 1882 in Worcester (Massachusetts/ USA) der Physiker Robert Hutchings Goddard geboren. Er versuchte seinen Kindheitstraum vom Raumflug bereits 1914 mit der Patentanmeldung für zwei Raketenprototypen zu realisieren. Fünf Jahre später berichtete Goddard in seinem Werk „A Method of Reaching Extreme Altitudes“ (Ein Verfahren zum Erreichen extremer Höhen) über seine Gedanken zur Raketentechnik. Ab 1920 beschäftigte sich Goddard mit dem Flüssigkeitsantrieb von Raketen. Nach sechs Jahren startete er seine erste Flüssigkeitsrakete. In der Folgezeit entwickelte er Stabilisierungsvorrichtungen für Raketen, die sich beim Start auf dem Gelände der von ihm eingerichteten Versuchsstation in der Wüste New Mexicos bewährten. Goddards Raketen erreichten dort bei 800 Km/h bereits eine Höhe von 2,4 km. Obwohl ihm 1935 der Bau einer Überschallrakete gelang und ihm rund 200 Raketenpatente erteilt wurden fanden seine Arbeiten erst nach seinem Tode die gebührende Beachtung. Robert Hutchings Goddard starb am 10. August 1945 in Baltimore (Maryland).