Ein britischer Funktechniker (1883 - 1959) Zum Gedenken an seinen 125. Geburtstag
Vor 125 Jahren wurde am 11. Dezember 1883 in Penzance (Großbritannien) der Funktechniker Arthur Stanley Angwin geboren. Angwin absolvierte bis 1907 ein technisches Studium in London. Noch vor seinem Studienabschluss trat er 1905 in den Dienst der briti-schen Post und wurde als Mitarbeiter der technischen Abteilung beim Aufbau des Telefonnetzes in Glasgow eingesetzt. Während des Ersten Weltkriegs diente Angwin im Vorderen Orient in der britischen Nachrichtentruppe und wandte sich nach Kriegsende der Funktechnik zu. In diesem Zusammenhang baute er die Funkstationen in Leafild, Kairo und Rugby auf. Er setzte sich für die Weiterentwicklung der Kurzwellentechnik und deren Anwendung in der drahtlosen Telefonie ein. Während des Zweiten Weltkrieges war Angwin für den Betriebs-zustand der britischen Informationsübertragungswege verantwortlich. Nach Kriegsende bildete er aus zehn privaten Kabel- und Funkgesellschaften eine staatliche Gesellschaft für das britische Commonwealth und fungierte von 1947 bis 1951 als deren erster Präsident. In Anerkennung seiner Leistungen wurde er 1941 geadelt, erhielt 1953 die Faraday-Medaille und wurde Ehrendoktor der Londoner Universität. Arthur Stanley Angwin starb am 21. April1959 in Welwyn Garden City.