Ein US-amerikanischer Hochfrequenztechniker (1908 - 1987) Zum Gedenken an seinen 100. Geburtstag
Vor 100 Jahren wurde am 14. Oktober 1908 in North Milwaukee (Wisconsin/ USA) der Hochfrequenztechniker George Harold Brown geboren. Er studierte an der University of Wisconsin Elektrotechnik. Brown begann 1933 in Camden (Arkansas) seine technisch-wissenschaftliche Laufbahn in einem Forschungslaboratorium der Radio Corporation of America (RCA). Im Dienste dieser Gesellschaft stehend befasste sich Brown während der folgenden 40 Jahre mit Fragen der Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen und den erforderlichen Empfangselementen für einen gerichteten Funkempfang. In diesem Zusammenhang erfand er für den UKW- und Fernsehrundfunkempfang eine spezielle Richtantenne sowie eine Drehkreuz-Antenne. Mit der Hinwendung zu fernsehtechnischen Fragen konstruierte Brown 1938 für die Sendeeinrichtungen ein Restseitenbandfilter, welches sich universell für die verschiedensten Bandbreiten eignete. Im Auftrage der RCA wechselte Brown 1942 nach Princeton, wo ihm nach 10 Jahren die Leitung des dortigen Forschungslaboratoriums bertragen wurde. In den USA erwarb er rund 80 Patente. Seine funktechnischen Leistungen wurden 1967 mit der Verleihung der Edison-Medaille des Institute of Electrical and Electronics Engineers gewürdigt. George Harold Brown starb am 11. Dezember 1987 in Princeton (New Jersey).