Ein US-amerikanischer Hochfrequenztechniker (1898 - 1983) Zum Gedenken an seinen 25. Todestag
Vor 25 Jahren starb am 11. Dezember 1983 in Summit (New Jersey) der Hochfrequenztechniker Harold Stephen Black. Er wurde am 14. April 1898 in Leominster (Massachusetts/ USA) geboren. Kurz nach seinem Eintritt in die 1925 in Murray Hills (New Jersey) gegründeten Bell Telephone Laboratories gelang Black die Erfindung des „negative feedback amplifier“. Dieser Verstärker mit negativer Rückkopplung bzw. Gegenkopplung ermöglichte eine klangreine Wieder-gabe durch Verminderung der durch die Röhren entstehenden Ver-zerrungen, so dass die Rundfunkempfänger ein besseres Klangbild lieferten. 1953 veröffentlichte er eine von ihm entwickelte Modulationstheorie. Seine weiteren Forschungen galten außer der Verstärkertechnik dem Aufbau von Mehrkanalsystemen für die Träger-frequenztelefonie und für die Wechselstromtelegrafie. Für die Aus-führung seiner Schaltungsentwürfe schlug Black Leiterplatten vor. Blacks Rückkopplunsschaltungen führten zum Bau von Verstärkern für transkontinentale und transozeanische Informationsübertragungen. Noch während des Zweiten Weltkriegs entwickelte Black Radarsysteme. Auf der Grundlage der von ihm geschaffenen Theorie der Servomechanik schuf er Informationssysteme für industrielle Kontrollmechanismen.