Ein britischer Elektroingenieur (1833 - 1885) Zum Gedenken an seinen 175. Geburtstag
Vor 175 Jahren wurde am 25. März 1833 in Dungeness (Schottland) der Elektroingenieur Henry Charles Fleeming Jenkin geboren. Jenkin überprüfte von 1851 bis 1855 im Auftrage der in Manchester ansässigen Fairbairn Works die technischen Anlagen der schweizerischen Bundesbahn. Danach trat er in den Dienst der Firma Liddill & Jordon, bei der er sich mit Fragen der Entwicklung, Herstellung und Verlegung von Unterwasser-Telegrafenkabel beschäftigte. Nach einigen Jahren wechselte er zur Firma Newall & Company in Birkenhead. Diese Firma war an der Herstellung des ersten Transatlantik-Kabels betei-ligt. Dabei konnte Jenkin seine bisherigen Erfahrungen einbringen. Bei seinen Forschungen über die Anwendbarkeit von Guttapercha als Kabelader-Isoliermittel und über den elektrischen Widerstand von Tiefsee-Telegrafenkabel arbeitete er ab 1861 mit William Thomson (Lord Kelvin; 1824 - 1907) zusammen. Jenkin beschrieb Messmethoden für präzise Widerstandsmessungen. Damit in Verbindung stehend setzte er sich für die weltweite Einführung der Maßeinheit Ohm ein. 1882 erfand Jenkin für die Kabelproduktion eine Art elektrisches Transportband. Henry Charles Fleeming Jenkin starb am 12. Juni 1885 in Edinburgh (Schottland).