Ein britischer Physiker und Ingenieur (1847 - 1908) Zum Gedenken an seinen 100. Todestag
Vor 100 Jahren starb am 8. November 1908 in London der Physiker und Ingenieur William Edward Ayrton. Er kam am 14. September 1847 in London zur Welt. Als Sohn eines Rechtsanwalts geboren studierte Ayrton von 1859 bis 1867 an der University School und am Londoner University College. 1868 wurde ihm eine leitende Tätigkeit beim indischen Telegraph Department in Bombay übertragen. Ayrton entwickelte ab 1871 eine Methode zur Fehlerdiagnose an langen Telegrafenleitungen. 1872 kehrte Ayrton nach Großbritannien zurück und übernahm die Aufsicht bei der Herstellung von Seekabeln. Ab 1873 lehrte er als Professor für Physik und Telegrafie in Japan und Großbritannien. Von 1884 bis 1908 stand Ayrton als Professor für Elektrotechnik am Central Technical College in South Kensington im Hochschuldienst. Zu seinen Erfindungen zählen ein Kontaktsystem für elektrische Bahnen von 1881, eine elektrische Hotelbeleuchtungsanlage von 1883 sowie elektrische Messgeräte, Dynamometer und Fotometer. Im Auftrag der britischen Admiralität beschäftigte er sich mit Fragen der Erwärmung von Kabeln. 1881 wurde Ayrton zum Mitglied der Royal Society gewählt, die ihm 1901 die Royal Medal verlieh.