Von Peilauge, Jakobsstab, Sextant und GPS Die Geschichte der Navigation
Rolf Barnekow
Glaubt man derzeitigen Visionen, dann setzen wir uns in spätestens 20 Jahren in vollautomatisierte Autos, nennen das Ziel, starten per Zuruf und werden von unserem Fahrzeug durch dichten Verkehr zum Arbeitsplatz, zum Kindergarten oder ins Shopping-Center geleitet. Wer rechts und links schon immer verwechselt hat, Entfernungen nicht abschätzen kann und einen schlechten Orientierungssinn beklagt, hat es dann gut. Nur unverbesserliche Nostalgiker werden darauf bestehen, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen, und sich wehmütig an Pfadfindertage erinnern, als Spuren gesucht, Sterne beobachtet und moosige Bäume abgeschätzt wurden in der Absicht, den rechten Weg zu finden.