„Wie die Verpflegung – so die Stimmung an Bord“, hieß es in Abwandlung eines bekannten Sprichwortes bei der „christlichen Seefahrt“, der Handelsschifffahrt vergangener Zeiten. Auch die Versorgung mit Informationen, die Kommunikationsmöglichkeiten mit den Daheimgebliebenen spielten dabei keine unbedeutende Rolle. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts hatte – neben den relativ bescheidenen Möglichkeiten der „Kontaktpflege“ per Telegramm und Telefon – der Austausch per Brief größte Bedeutung für den Seemann. Heute kommunizieren auch Seeleute per E-mail und Internet, aber noch vor wenigen Jahren war es die Post, die zur Befriedigung der Lebensbedürfnisse der Seeleute beitrug.