Wissenschaftlern, Sammlern und Liebhabern der Posthistorie ist die Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte – kurz DGPT – seit langem ein Begriff. Gut 12.000 Mitglieder zählt dieser als gemeinnützig anerkannte Verein. Damit ist er der größte seiner Art in Deutschland und gehört zu den größten Geschichtsvereinen Europas.
Am 23. Juni 1949 wurde die DGPT als Gesellschaft für deutsche Postgeschichte in Miltenberg (Main) gegründet. Sie war von Beginn an sehr eng mit der Bundespost verknüpft, vielfach bestanden personelle und persönliche Beziehungen zwischen den beiden Institutionen. In den
Mitgliedsstärksten Jahren waren gut 10 % aller Mitarbeiter der Bundespost auch Mitglieder des Vereins.
Mit der Privatisierung der Bundespost und der Gründung der Unternehmen Deutsche Post und Deutsche Telekom hat sich diese Struktur seit 1995 zunehmend verändert. Seit der Postreform haben sich die Nachfolgeunternehmen der Bundespost aus der finanziellen Unterstützung der DGPT vollständig
zurückgezogen. Heute finanziert sich die DGPT allein über Spenden und Mitgliedsbeiträge.
In der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, die die Museen für Kommunikation in Berlin, Frankfurt M. und Nürnberg unterhält, hat die DGPT einen starken Partner gefunden. In enger Zusammenarbeit veröffentlichen beide
gemeinsam die Zeitschrift DAS ARCHIV als Magazin für Kommunikationsgeschichte. Viermal im Jahr erhalten die Mitglieder der Gesellschaft automatisch ein Exemplar.
Heute versteht sich die DGPT auch als Förderkreis der Museen für Kommunikation.