Inh.: Bericht über eine Reise zu den Inseln Französisch-Polynesiens, 14 Abb.
Das sollte es nun gewesen sein? Es war nach der Pensionierung, dass ich mich entschloss, einen lang gehegten Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Den Traum, das Paradies zu entdecken.
Zusammen mit meiner Frau, auf einer Reise in die Südsee zu den Inseln Französisch-Polynesiens. Schon die farbenfrohen Prospekte und reich illustrierten Reisebeschreibungen regten die Fantasie an und steigerten die Vorfreude. Und nun endlich war es soweit. Mehr als 19 Stunden dauerte der Flug über Los Angeles nach Papeete, der Hauptstadt des französischen Übersee-Territoriums mit weitgehender Selbstverwaltung. Französisch-Polynesien, auf der Südhalbkugel gelegen und mehr als 16000 Kilometer von Frankfurt am Main entfernt, umfasst fünf Inselgruppen, bestehend aus 118 Inseln. Bereits der erste französische Weltumselger und einer der Entdecker Tahitis, L. A. Bougainville, sagte vor fast 240 Jahren bei seiner Ankunft: „Europa hat Tahiti und damit das lang ersehnte Paradies entdeckt.“
Wir jedenfalls wurden von unseren Gastgebern am Flughafen mit einer Blumenkette aus duftenden Blüten der Tahiti Tiare, einer Gardeniensorte, in Empfang genommen. Bereits diese Begrüßungsgeste vermittelt dem Besucher ein Gefühl der Herzlichkeit und Achtung, das während des gesamten Urlaubs nicht vergeht. Danach lernten wir bei einem Ausflug auf der Hauptinsel Tahiti zunächst die wunderbare Vulkanlandschaft mit Wasserfällen, exotischen Früchten und den vor Lebensfreude sprühenden Menschen kennen. (...)